Dienstag, 9. Oktober 2012

Die Baskets punkten im hohen Norden

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

zu einer neuen Ausgabe meines Basketball Blogs. Am vergangenen Samstag Morgen um 6 Uhr machte sich eine Gruppe von knapp 40 Leuten auf den Weg zum am weitesten entfernten Auswärtsspiel der Beko BBL Saison. Natürlich hatte man die Eindrücke der Auftaktniederlage gegen den BBC Bayreuth noch im Hinterkopf, was der Stimmung an Bord des neuen Würzburg Youngstars Fanbus aber keinen Abbruch tat.

Nach mehreren Pausen, unter anderem einem Weißwurst Frühstück (organisiert vom Catering Team der Youngstars - an dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür!) und einem Mittagessen in Form von Schnitzel, Frikadellen, Kartoffel- und Nudelsalat (ebenfalls vom Youngstars Catering Team um Moni Zipperer) kamen wir so gegen 14.30 Uhr in unserem Hotel im Hamburger Norden an. Nach dem Check-in machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg zum Fußball schauen in eine nahe gelegene Sportsbar. Der Rest ruhte sich erstmal ein wenig aus oder machte sich auf den Weg die Hansestadt etwas zu erkunden. Ich persönlich gehörte zum Teil derer die sich erstmal etwas ausruhten. Im Hinblick auf die anstehende (Party-) Nacht genau die richtige Entscheidung hehe.

So gegen 18.30 Uhr machten wir uns dann in Gruppen auf den Weg in die Stadt. Meine Gruppe ging bei einem Italiener schön essen, bevor dann der alkoholische Teil des Abends beginnen durfte. Man braucht halt einfach eine gewisse Grundlage, nicht wahr? :D Nach ein paar Stunden in geselliger Runde ging es dann (ganz steil) Richtung Höhepunkt des Abends (der Nacht). Wo sollte das in Hamburg auch anders sein als... richtig, auf der Reeperbahn. 

Ich persönlich war bis zu diesem Tag noch nicht in Hamburg gewesen, durfte also meine Reeperbahn Premiere feiern und das auch nicht zu knapp. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht dazu schreiben, glaubt mir, ist besser so :D.

Nach einer (relativ) kurzen Nacht ging es dann am Sonntag Morgen um 11 Uhr Richtung Bremerhaven. Nach ca. 2 stündiger Fahrt kamen wir dort an. Da wir bis zur Öffnung der Halle noch etwas Zeit hatten, statteten wir dem Hafen einen kurzen Besuch ab. Für alle die noch nicht in Bremerhaven waren, ich kann die Stadt als Reiseziel nur empfehlen. Ist wirklich sehr schön dort.


(Foto by Michael Kümmet)

In der Halle angekommen, konnte ich mich mit einigen Bremerhavener Freunden von Fans respect Fans treffen und unterhalten. Alles sehr nette Leute dort!

Kommen wir nun zum eigentlichen Grund der Reise, zum Spiel der s.Oliver Baskets bei den Eisbären Bremerhaven.

2. Spieltag

  vs.

50 : 75
(16:23, 12:21, 8:13, 14:18)

Eisbären Bremerhaven:
Alex Harris 10, Stanley Burrell 10, Stefan Jackson 9, Scott Morrison 9, Philip Zwiener 6, Justin Stommes 4, Anthony Canty 1, Jacob Burtschi 1, Jermain Raffington, Keith Waleszkowski, Jusuf El Domiaty.

s.Oliver Baskets:
Dwayne Anderson 19 Punkte, Jason Boone 12, Ben Jacobson 11, LaMont McIntosh 8, Maurice Stuckey 6, Alex King 6, Jimmy McKinney 5, Oliver Clay 4, John Little 4, Christoph Henneberger, Malte Herwig.

Zuschauer: 2.860

Schiedsrichter: Robert Lottermoser, Moritz Reiter, Clemens Fritz



Bremerhaven s.Oliver Baskets
Punkte 50 75
Würfe aus der ND 10/29 (34.5 %) 25/37 (67.6 %)
Würfe aus der MD 4/13 (30.8 %) 2/9 (22.2 %)
3er  2/11 (18.2 %) 4/17 (23.5 %)
Wurfquote total 16/53 (30.2 %) 31/63 (49.2 %)
Freiwürfe 16/23 (69.6 %) 9/12 (75.0 %)
Rebounds total 34 39
Rebounds OFF 13 9
Rebounds DEF 21 30
Ballverluste (TO) 19 12
Assists 9 12
Steals 7 10
Blocked Shots 2 2
Fouls 15 20

Die Baskets von Beginn an auf dem Feld präsent. Bissig in der Defense und auch überlegt bei der Auswahl der Würfe. Was man in der Statistik oben schön ablesen kann, dass die Baskets viel zum Korb gezogen sind und die meisten Punkte im Spiel direkt in der Zone bzw. am Brett gemacht haben. Zwei der Kritikpunkte der Bayreuth Pleite die man also sofort besser machen konnte. Die Eisbären fast die komplette Partie über ohne den Hauch einer Chance. Man hatte nie auch nur eine Sekunde das Gefühl, dass man das Spiel verlieren könnte. Auch die Verletzung von Chris McNaughton konnte in diesem Spiel gut kompensiert werden. Oliver Clay machte als Ersatzmann für den Ex-Eisbären einen relativ guten Job. Allein bei der Art und Weise wie der Großteil seiner Fouls zusammen gekommen ist, muss man leider sagen, dass sie meist recht plump und vermeidbar waren. Das kann man aber auch auf seine mangelnde Spielpraxis zurück führen. Auch Head Coach Marcel Schröder machte in meinen Augen dieses mal eine deutlich bessere Figur als noch gegen Bayreuth. Drohende Läufe der Eisbären wurden sofort mit einer Auszeit unterbunden, bravo.

Einzig bei Jimmy McKinney und der Dreierquote an sich klemmte es auch im hohen Norden noch. Wenn man das in den nächsten Spielen noch in den Griff bekommt, dann sieht es schon wieder deutlich freundlicher und positiver aus als die Pleite gegen die Oberfranken zunächst vermuten ließ.

So konnte man also mit dem ersten Saisonsieg im Gepäck die lange Heimreise antreten. Welche um 1.30 Uhr am Würzburger Dallenberg endete. Rund herum ein gelungenes Wochenende, das nach einer baldigen Wiederholung schreit. Mal sehen wo uns der Eurocup noch so hin führen wird in dieser Saison, denn egal wie weit, ob es stürmt oder schneit, Würzburg Baskets allez!

Das soll es dann auch schon wieder von mir gewesen sein. Ich hoffe ihr hattet wieder viel Spaß beim Lesen und gebt ordentlich Feedback.

Bis zum nächsten Mal,

Freddy

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