Freitag, 18. Oktober 2013

Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?

Hallo zusammen,
zu einer weiteren, dieses mal eher kurzen, Ausgabe meines Basketball Blogs. Angesichte der Brisanz des morgigen Spiels, war mir das im Vorfeld doch einen weiteren Beitrag wert. Dieser Beitrag soll einfach einen kleinen Vorbericht auf das morgen anstehende Spiel der s.Oliver Baskets gegen ALBA Berlin bieten.
 vs.

(Samstag, 19.10.2013 um 20.05 Uhr, s.Oliver Arena Würzburg. Live auf Sport 1 und Sport1.de)

Würzburg gegen Berlin, gerade vor zwei Jahren gab es zwischen diesen beiden Organisationen richtig gute, spannende und emotional geladene Duelle.
Letzte Saison lebten die Spiele vor allem von der Brisanz der Vorsaison.
Und diese Saison? Tja da könnten die Vorzeichen wohl kaum unterschiedlicher sein. Würzburg steht nach vier Niederlagen (darunter zwei in der so uneinnehmbaren Turnhölle) zum Auftakt quasi schon mit dem Rücken zur Wand. Headcoach Schröder hat sozusagen ein do or die Spiel vor der Brust. Berlin hingegen bislang recht überzeugend in dieser Saison, trotz völlig neuem, teils recht unerfahren besetztem Kader. Unter der Woche mit einem sehr deutlichen Erfolg zum Eurocup Auftakt gegen einen anderen Erzrivalen, die Telekom Baskets Bonn.
Zwar stapelt man in der Hauptstadt in Sachen Saisonziel recht tief (Playoff-Qualifikation), vielleicht aber genau das Richtige um den Erwartungsdruck auf Coach Obradovic und seine junge Truppe nicht zu groß werden zu lassen.
Als Fan der s.Oliver Baskets ist man vor dem morgigen Spiel sicherlich recht zwiegespalten. Natürlich wünscht man sich auf der einen Seite endlich den ersten Saisonsieg für die eigene Mannschaft, allerdings würde man mit einer weiteren (deutlichen) Niederlage vielleicht endlich vom, ja sagen wir es so wie es sich über die letzten Wochen entwickelt hat, unliebsamen Headcoach Marcel Schröder und seinem planlos Basketball erlöst. 
Ich für meinen Teil hoffe doch eher, dass man mit einem letzten schlechten Auftritt die Weichen für eine bessere Zukunft der s.Oliver Baskets stellen wird. Ja steinigt mich dafür, aber ich habe auf diesen Krampf der letzten Monate und die immer wiederkehrenden Ausreden einfach keine Lust mehr. Ein Sieg für die Baskets und Coach Schröder würde vielleicht im ersten Moment nach dem Spiel für etwas Ruhe und Entspannung bei den Baskets-Verantwortlichen und auch im Umfeld schaffen, das eigentliche Problem, Coach Schröder himself, wird dadurch aber nicht gelöst und es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis mit der nächsten Pleite oder den nächsten Pleiten, das Thema wieder von vorne los geht, denn eines sollte endlich jedem klar geworden sein. Weder Coach Schröder höchstselbst wie auch sein Team werden in dieser Konstellation keinerlei Fortschritte mehr machen. Die von vielen zu Beginn seines erneuten Engagements geforderte Chance hat er bereits mehrfach nicht genutzt.
Das soll es dann auch für dieses Mal schon wieder gewesen sein. Ich hoffe ihr hattet euren Spaß beim Lesen und nehmt mir meine Hoffnung für den morgigen Spielausgang nicht all zu übel ;). Entscheidet einfach für euch selbst, was euch lieber ist und drückt dem entsprechend die Daumen.
Bis zum nächsten Mal,
Freddy

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